Update: Der Schatten in mir

kindle

Ein Buch im Selbstverlag zu veröffentlichen, ist ganz schön viel Arbeit – Arbeit, die nichts mit dem Schreiben an sich zu tun hat. Was man so alles beachten muss, werde ich in einem anderen Beitrag nochmal auflisten. Jetzt möchte ich erstmal ein Statusupdate zu meinem Buch “Der Schatten in mir” liefern.

Ebook: Nach tagelangem Aufschlagen meines Kopfes auf den Schreibtisch, ist das Ebook nun fertig formatiert. Ich muss nochmal testen, ob es auch auf jedem Reader fehlerfrei funktioniert. Wenn ja: Auf in den Kampf! In dem Bild könnt ihr schon einmal sehen, wie das Ebook in etwa aussehen wird. Wunderschön, nicht wahr? Sogar mit funktionierendem Inhaltsverzeichnis!

Printversion: Für den Druck muss der Text natürlich ganz anders formatiert werden. Das war auch kompliziert, aber nicht ganz so nervenaufreibend wie das E-Book. Unten seht ihr eine Vorschau, wie das Buch im Inneren aussehen soll. Eine Online-Vorschau ist in dem Fall allerdings nicht ausreichend. Man sollte erst ein gedrucktes Exemplar in den Händen halten, bevor man Amazon die Freigabe zum Drucken erteilt. Also schickt mir Amazon gerade ein Testexemplar aus den USA zu, und zwar im Super-Express-Service (super teuer natürlich), sodass ich es noch diese Woche begutachten kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alles beim ersten Mal schon perfekt aussieht, daher mag es sein, dass die Printversion mit etwas Verzögerung zum Ebook erscheinen wird. Aber wer weiß, vielleicht habe ich ja Glück 🙂

Interior Reviewer

Rezension: Sieben Raben (von Mika M. Krüger)

Criminal Mystery ist heute angesagt: “Sieben Raben” von Mika M. Krüger. Angelehnt an das Grimmsche Märchen und übertragen ins Moderne, wird die junge Frana von sieben Raben begleitet, wohin sie auch geht. Schon bald stoßen ihre rätselhaften Begleiter sie auf dunkle Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit. Sie forscht nach und gerät so ins Visier gefährlicher Männer, die es schon seit ihrer Geburt auf sie abgesehen haben.

Ich mag düstere Geschichten, und somit war das Buch genau das Richtige für mich. Solche Bücher leben von der Atmosphäre, und das hat die Autorin sehr gut umgesetzt. Es ist ein stimmungsvolles Buch, das man abends im Bett während eines Gewitters lesen kann oder vorm Kamin mit Pfeife und Scotch in der Hand (ja, ein Kakao tut’s auch). Die Beschreibungen sind gut gelungen, und der Schreibstil ist sehr sanft und flüssig, sodass die Atmosphäre auch über das ganze Buch hinweg bestehen bleibt. Auch das Umschalten gelingt der Autorin wunderbar, so gibt es zwischendurch actionreiche Szenen, die wirklich packend geschrieben worden sind, und emotionale Szenen, die zum Nachdenken anregen.

Frana ist durch ihre liebenswürdige, aber auch sture und freche Art sehr sympathisch, und die Raben gaben der Geschichte von Anfang an den richtigen Flair. Franas Nachforschungen werden schön linear beschrieben, ohne unnötiges Blabla. Dadurch ist das Buch relativ kurz, dafür aber – wie sagt man so schön – knackig.

Für mich hat das Buch nur einen größeren Kritikpunkt: das Ende. Es war nicht schlecht, jedoch platzte keine Bombe, sondern eher ein Bömbchen. Etwas schade, denn da wurde Potential verschenkt. Insgesamt gesehen ist das aber nur ein kleiner Wermutstropfen. Mystery-Fans werden an der frechen Frana und ihrer tollkühnen Rabenbande definitiv ihre Freude haben und das Buch nur schwer beiseite legen können. Thumbs up!

 

Aufbau einer eigenen Welt

Fantasy-Autoren erschaffen gerne ihre eigenen Welten, in denen sich ihre Figuren dann austoben können. Dies gelingt allerdings nicht über Nacht. Eine Welt muss sorgfältig geplant werden, sonst rennst du schnell gegen eine Wand.

 

 

  • Hier steht plötzlich ein Gebirge, das vorher nicht da war?
  • Für eine Strecke brauchten die Pferde vorhin noch 4 Wochen, plötzlich nur noch eine?
  • Es ist unglaubwürdig, dass dein Volk sich unterdrücken lässt, besitzen die Einwohner doch wahnwitzige magische Fähigkeiten, mit denen sie sogar Sauron bezwingen könnten?
  • Wieso ist eigentlich seit Jahren immer nur Sommer?

Ich könnte noch viel mehr Beispiele aufzählen. Mach dir vorher genug Gedanken, sonst musst du im Nachhinein immer wieder einen Fluss dazu erfinden oder eine Stadt doch direkt ans Meer setzen.

Als Orientierung dienen z.B. diese zwei nützlichen Links:

Ein Wort noch zum Beschreiben deiner Welt in deinem Buch. Erklär nicht zu viel! Die richtige Balance zwischen Erklären und Nicht-Erklären ist entscheidend, sonst ist dein Leser schnell gelangweilt. Du hast dir aber so viele Gedanken gemacht und die Welt total aufregend gestaltet? Trotzdem!

Siehe dazu auch diesen Artikel von Janice Hardy’s Fiction University.

Blogger gesucht!

›Der Schatten in mir‹ wird Anfang Juni 2016 erscheinen. Die Blogger unter euch dürfen mich für ein Rezensionsexemplar gerne anschreiben: Kontakt

Der Schatten in mir_ebookEin Dorf in Angst.

Ein Mädchen mit Borderline.

Eine mittelalterliche Welt.

Klappentext
Leseprobe: Kapitel 1 (Kolen) - Im Wirtshaus eines kleinen Dorfes
Leseprobe: Kapitel 2 (Salya) - Eine junge Frau und ihre Krankheit

Autor für Dark Fantasy

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