Autorenleben

Best of #Autorenleben – KW 3, 2018

Hier seht ihr eine kleine Zusammenstellung aus ausgewählten #Autorenleben-Tweets, die mir in der vergangenen Woche (KW 3) sehr gut gefallen haben.
Have fun 🙂

#Autorenleben deluxe

Was meinst du?

The motivation

The struggle

Brainstorming ist zum Plotten echt super!

So entstehen creepy Horrogeschichten 😛

Interessante Umfrage zum Genre Sci-Fi

Allgemein, Der Schatten in mir, Meine Projekte, Messe, Schreibtipps, Über mich

Chris auf der FBM2017

Natürlich bin ich auf der FBM 2017 vertreten – und zwar die vollen fünf Tage.

Von Mittwoch bis Freitag habe ich Standdienst. Ihr könnt mich jederzeit besuchen kommen, ich würde mich freuen! Ich bin am Stand von neobooks + epubli, Halle 3.0, K21. Dort halte ich einige interessante Veranstaltungen ab (siehe unten), u. a. zwei Vorträge, die sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene gedacht sind. Schaut vorbei!

Am Wochenende bin ich dann privat auf der Messe. Wo ich zu finden sein werde? Das werde ich ganz spontan entscheiden 🙂 Die meiste Zeit werde ich aber vermutlich in Halle 3.0 rumhängen (da ist am meisten los), außerdem bin ich über Twitter erreichbar.

An allen fünf Tagen gilt: Ich schleppe ein paar Exemplare meines Buches mit. Wer eines haben möchte – einfach ansprechen! Ich signiere es natürlich auch. Während ich Standdienst habe, kann es sein, dass ich keine Zeit habe, aber eine Buchübergabe kriegen wir sicher irgendwie hin 🙂
PS: Wer zuerst kommt …

Meine Veranstaltungen

MITTWOCH, 11.10.2017
○ 12:30–13:00 Uhr: Das Exposé – Worauf Verlage und Lektoren achten (mit Hannes Riffel vom Verlag Fischer Tor)
Halle 3.0 K21

  • DONNERSTAG, 12.10.2017
    Empfehlung (Vortrag)
    ○ 10:00–10:30 Uhr: So funktioniert gutes eBook-Marketing
    Halle 3.0 K21
  • Alles über Preis- und Gratisaktionen
  • Wie funktionieren die Amazon-Rankings?
  • Was bringen Ausleihplattformen?
  • Was nützen Leserunden?
  • Woher bekomme ich Rezensionen?
  • Weitere Marketing-Maßnahmen

○ 14:30–15:00 Uhr: Lektorensprechstunde (mit Kathinka Nohl)
Halle 3.0 K21

  • FREITAG, 13.10.2017
    Empfehlung (Vortrag)
    ○ 10:30–11:00 Uhr: Das Exposé: Worauf Verlage achten
    Halle 3.0 K21
  • Das richtige Mindset
  • Formales
  • Wie gliedere ich ein Exposé?
  • Was kommt bei den Lektoren gut an?
  • Und natürlich das Wichtigste: Wie schreibe ich die Inhaltsangabe?
  • Die meistgemachten Fehler
Allgemein, Schreibtipps

Titel, Cover und Klappentext – Ein kleiner Tipp für Autoren

Wie wichtig Titel, Cover und Klappentext sind, brauche ich nicht ausführlich zu erklären. Sie entscheiden maßgeblich darüber, ob die richtige Zielgruppe angesprochen und das Buch gekauft wird. Sie sind also nicht nur wichtig, sondern essentiell.
Und daher umso schwieriger zu gestalten.
Vor allem Klappentexte sind für mich persönlich der HORROR!

Woher also holen wir Autoren uns die nötige Inspiration? Wir orientieren uns an Experten, z. B. an Verlagen, die jahrelange Erfahrung darin haben, zielgruppenorientiert zu arbeiten. Du kannst ihre Cover, Titel und Klappentexte analysieren, daraus die Zielgruppen und die Strategien ableiten, und du bekommst einen guten Eindruck davon, wie die Verlage vorgehen. Doch dies auf dein eigenes Buch anzuwenden, ist nochmal eine ganz andere Liga.

Die Inspiration

Darum möchte ich dir einen kleinen Trick bei übersetzten Büchern vorstellen: Die Arbeit eines deutschen Verlages mit dem Original zu vergleichen.

Anm.: Ich nenne „Cover, Titel und Klappentext“ ab jetzt „Die drei Elemente“ (eines Buches). Das ist kürzer und hört sich irgendwie episch an.

Ein deutscher Verlag bietet seine Bücher einem anderen Markt an als der Verlag des Originals. Er identifiziert möglicherweise eine abweichende Zielgruppe, muss andere Vorlieben, andere Trends berücksichtigen und außerdem zusehen, dass die Aufmachung ins Verlagsprogramm passt.
Beispiel: Im unten verlinkten Beitrag von @whoiskafka geht es um ein Buch (Beautiful Liars), bei dem der deutsche Verlag eine andere Zielgruppe angesprochen hat als der Verlag des Originals. Die drei Elemente wurden dementsprechend konzipiert, und wenn man beide Versionen miteinander vergleicht, denkt man, es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Bücher (was natürlich nicht Sinn der Sache sein sollte).

Einfach mal stöbern!

Geh ruhig auf Amazon oder Thalia und vergleiche z. B. die jeweiligen Klappentexte. Du wirst schnell merken, wie unterschiedlich die Verlage arbeiten. Und du wirst schnell merken, welche Versionen dir besser gefallen. Das schenkt dir wiederum die Inspiration, die du gut gebrauchen kannst.
Übrigens: Im Englischen greifen die Verlage oft auf ganz andere Techniken zurück als hierzulande. Dort haben sich andere Techniken etabliert, vielleicht sind die Verlage auch bloß einfallsreicher. Ich persönlich jedenfalls finde diese sehr erfrischend gegenüber dem langweiligen Einheitsbrei, den manch ein deutscher Verlag bietet. Wirklich inspiriert haben mich daher bislang vor allem die Klappentexte aus den USA.
Beispiele liefere ich jetzt natürlich auch noch. Während das oben angeführte Beispiel eher aufgezeigt, wie die Verlage unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, möchte ich hier auf die unterschiedlichen Aufmachungen hinweisen. Oder anders formuliert: Auf die starken Qualitätsunterschiede! Jedenfalls meiner Meinung nach. Ich finde die beiden Versionen im Englischen weitaus (WEITAUS!) besser als die übersetzten. Aber mach dir lieber dein eigenes Bild davon.
Und sag mir, was du davon hältst ?

Beispiel #1: Der Herr der Ringe – Die Gefährten von J. R. R. Tolkien

Hier klicken

Deutsch (Klett-Cotta, http://bit.ly/2g0NQG6)
Der Schauplatz des Herrn der Ringe ist Mittelerde, eine alternative
Welt, und erzählt wird von der gefahrvollen Quest einiger Gefährten, die in einem dramatischen Kampf gegen das Böse endet.
Durch einen merkwürdigen Zufall fällt dem Hobbit Bilbo Beutlin ein Zauberring zu, dessen Kraft, käme er in die falschen Hände, zu einer absoluten Herrschaft des Bösen führen würde. Bilbo übergibt den Ring an seinen Neffen Frodo, der den Ring in der Schicksalskluft zerstören soll. Hobbits sind kleine, gemütliche Leute, dabei aber erstaunlich zäh. Sie leben in einem ländlichen Idyll, dem Auenland.

(Persönliche Anmerkung: Der Text klingt nach: “Hach, welch Zufall, krasser Ring, hmmm klingt nicht so geil, übernimm du das lieber” … Achja, die Hobbbits sind übrigens voll witzig!)

Amerikanisch (Mariner Books, http://amzn.to/2keCjqX)
One Ring to rule them all, One Ring to find them, One Ring to bring them all and in the darkness bind them
In ancient times the Rings of Power were crafted by the Elven-smiths, and Sauron, the Dark Lord, forged the One Ring, filling it with his own power so that he could rule all others. But the One Ring was taken from him, and though he sought it throughout Middle-earth, it remained lost to him. After many ages it fell into the hands of Bilbo Baggins, as told in The Hobbit. In a sleepy village in the Shire, young Frodo Baggins finds himself faced with an immense task, as his elderly cousin Bilbo entrusts the Ring to his care. Frodo must leave his home and make a perilous journey across Middle-earth to the Cracks of Doom, there to destroy the Ring and foil the Dark Lord in his evil purpose.

(Persönliche Anmerkung: Fuck yeah!)

Beispiel #2: The Name of The Wind von Patrick Rothfuss

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Deutsch (Klett-Cotta)

(Persönliche Anmerkung: Gäääähn! Was genau passiert da jetzt? Egal, Hauptsache preisgekrönt!)

Amerikanisch (DAW Books, http://amzn.to/2xSdiHp)
My name is Kvothe.
I have stolen princesses back from sleeping barrow kings. I burned down the town of Trebon. I have spent the night with Felurian and left with both my sanity and my life. I was expelled from the University at a younger age than most people are allowed in. I tread paths by moonlight that others fear to speak of during day. I have talked to Gods, loved women, and written songs that make the minstrels weep.
You may have heard of me.
So begins a tale unequaled in fantasy literature—the story of a hero told in his own voice. It is a tale of sorrow, a tale of survival, a tale of one man’s search for meaning in his universe, and how that search, and the indomitable will that drove it, gave birth to a legend.

(Persönliche Anmerkung: Fuck yeah!)


Darauf gebracht haben mich übrigens die Beiträge von zwei bekannten Buchbloggerinnen, @whoiskafka und @Ink_of_Books. In denen diskutieren sie (regen sich auf) über die Unterschiede von englischsprachigen Büchern zu ihren deutschen Übersetzungen in Bezug auf die drei Elemente. Die Beiträge sind nicht nur interessant und unterhaltsam zu lesen, sondern zeigen auch einige interessante Aspekte auf, von denen Autorinnen sich inspirieren lassen können.

Hier sind die beiden Blogartikel, auf die ich mich bezogen habe:

Interessant ist dabei auch das Interview mit Anne Bender vom Carlsen Verlag über die Entstehungsgeschichte eines Covers: http://inkofbooks.com/wie-entsteht-ein-buchcover-interview-mit-dem-carlsen-verlag