Interview mit mir (Liebster-Award)

liebsteraward

Die liebe Nika, auch bekannt als Bordsteinprosa, hat mich für den Liebster Award nominiert. Dabei geht es darum, tolle Blogs vorzustellen und sie bekannter zu machen. So hat sie selbst 11 Fragen beantworten dürfen, danach weitere 11 an mich gestellt. Anschließend gibt es 11 für meine Nominierten 🙂

1. Du bloggst, weil… ?

ich mich den Menschen mitteilen möchte. Nun geht das auf verschiedene Weisen, aber das Bloggen ist neben dem Bücherschreiben mein Favorit. Ich bin keiner, der bis tief in die Nacht hinein wild mit anderen Menschen schnattert. In meinem Kopf herrscht Chaos, und das muss ich erst in Ruhe sortieren, bevor ich es in die freie Welt hinaus lasse.

2. Über welches Thema möchtest du mal von Herzen schreiben oder bloggen?

Über das Schreiben hinaus interessiere ich mich vor allem für psychologische Themen – Persönlichkeitsentwicklung, Motivation, Krankheiten, how to deal with life. Mein großes Vorbild in der Beziehung ist Mark Manson. Dem hab ich sogar mal Fanpost geschrieben und das mache ich wirklich selten!

3. Brauchst du ein ganz spezielles Setting, um schreiben zu können und wenn ja, welches?

Ja, das Setting heißt: KEINE ABLENKUNG. Klar schreibe ich lieber im Garten, während die Sonne scheint, aber wirklich ideal wäre für mich nur ein abgeschotteter und leerer Raum –  abgesehen von einem Duden und einem PC, auf dem ich nur Word benutzen könnte.

4. Mit welchem Autor würdest du gerne mal privat was unternehmen?

Die Antwort fiel mir leicht: George R. R. Martin. Er ist nicht nur mein absoluter Lieblingsautor, sondern auch ein echt cooler Typ, mit dem man sich super unterhalten kann. Er wurde mal gefragt, wie es komme, dass seine weiblichen Charaktere so gut ausgearbeitet sind (ja, die Frage ist wirklich sehr dämlich). Seine Antwort: Weil er sie als Menschen betrachtet. Tja, davon können sich viele Autoren (und Filmemacher) mal eine Scheibe abschneiden. Natürlich geht es auch andersrum: Es gibt auch eine Menge Bücher, wo bloß die Männer klischeehaft und oberflächlich dargestellt werden und nur als Mittel zum Zweck dienen. (Oh, ich schweife ab)

5. Was inspiriert dich?

Einfach alles. Ich bin ein beobachtender Mensch. Überall nehme ich Dinge wahr, die anderen Menschen entgehen. Und all das kann mich potentiell inspirieren, ob Bücher/Filme, Abende mit Freunden oder der Gang zum Bäcker.

6. Fühlst du dich eher in der echten Welt oder in der Buchstabenwelt zuhause?

Ich fühle mich in beiden Welten sehr wohl, brauche aber von der echten Welt wesentlich schneller Abstand.

7. Über welchen Text/Tweet hast du als letztes gelacht?

Das war dann wohl der Tweet mit dem GIF, in dem Schweinsteiger und Boateng Volleyball gespielt haben 😀

8. Wie oft denkst du am Tag ans Schreiben?

Ich denke ständig daran, was sowohl förderlich als auch belastend sein kann. In der kreativen Phase ist das toll, so kommen mir über den Tag hinweg immer wieder neue Ideen. In der Phase der Überarbeitung übt es viel Druck aus, weil ich immer denke, ich könnte noch disziplinierter arbeiten.

9. Wie sortierst du deinen Kopf am besten, wenn er mal zu voll ist?

Im Prinzip klappt ein Setting-Wechsel am besten. Unter die Duschen zu gehen, kann schon reichen, noch besser ist der Gang an die frische Luft. Am besten dazu etwas machen, was mich ablenkt und intellektuell nicht zu stark beansprucht. Sport ist natürlich der Klassiker, aber auch Puzzeln wirkt wahre Wunder.

10. Welche Frage würdest du in einem Interview gerne mal beantworten? (Und die Antwort darauf bitte)

Ich würde gern die Frage beantworten, welche Frage ich gern mal beantworten würde. Spaß beiseite: Was muss in einem Buch passieren, dass du es danach einfach nicht mehr weiterlesen kannst? Antwort: Extrem unrealistische Dinge! Bei einem Kathy Reichs-Buch wusste die Heldin mal wegen eines Vollrauschs nicht, was sie die letzten 24h gemacht hatte. Sie hatte während des Suffs aber trotzdem ganz normal weiter für die Polizei an einem Mordfall gearbeitet, und daher musste sie dann – wie bei einer Schatzsuche – ihre eigenen Handlungen „ermitteln“ bzw. nachvollziehen. Really? Stichwort künstliche Spannung.

Die Frage dürfen meine Nominierten nun übrigens auch beantworten 🙂

11. Wo willst du dich in zehn Jahren sehen?

Ich bin ein bescheidener Mensch. Ich möchte eine Familie mit Kindern haben, dazu einen Job, der mir Spaß macht. Geld, Karriere, teure Autos etc. sind mir egal. Gegen ein wenig Fame als Autor hätte ich allerdings auch nichts einzuwenden 🙂

Für die nächste Runde nominiere ich:

Anne Grundig http://www.annegrundig.de/

KC aka Kathreen Claire Schulz https://kathreenclaire.wordpress.com

Hekabe http://www.geekgefluester.de/

Nora Bendzko https://norabendzko.com/news-und-live/

Meine Fragen an euch sind:

  1. Wie lange bloggst du schon und wie hat es angefangen?
  2. Was magst du an Twitter?
  3. Welche nicht-berühmte Person ist dein Vorbild und warum?
  4. Wie kamst du auf den Plot für dein aktuelles Buchprojekt?
  5. Was ist das Besondere an deinen Geschichten?
  6. Was muss in einem Buch passieren, dass du es danach einfach nicht mehr weiterlesen kannst?
  7. Zu welcher Tageszeit kannst du am besten arbeiten?
  8. Wie abhängig ist deine Stimmung vom Wetter?
  9. Wie gehst du mit einem Motivationstief um?
  10. Was ist dein Lieblingssport?
  11. Wie ist dein Verhältnis zu Lakritz?

Folgende Regeln müsst ihr dabei beachten:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, gestellt hat.
  • Nominiere 2 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  • Das Beitragsbild kannst du optional in deinen Beitrag einfügen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster-Award-Blog-Artikel.