Über mich

1985 in Frankfurt/Main geboren und nach dem Zivildienst kurzerhand nach Berlin übergesiedelt. Ich hatte damals nicht einmal einen Kleiderschrank, doch war mir das egal, lebte ich von da an doch in der Stadt meiner Träume (deutschlandweit jedenfalls). Mittlerweile bin ich Master der Geotechnologie (nein, nicht Bio-) und einen Kleiderschrank besitze ich auch. Wirklich stolz bin ich jedoch auf etwas anderes, nämlich auf mein Buch. Es ist für viele Menschen nicht leicht, ihre wahre Leidenschaft zu finden, sich auf sie einzulassen und ihr voller Hingabe nachzugehen. Mir ist dies gelungen, wenngleich die Suche lange und mühsam war. Ja, auch ein Hobby muss manchmal hart erarbeitet werden.

Die zarten Anfänge

Schon als Kind habe ich imaginäre Wesen aufeinander losgehen lassen, doch die Versuche, diese epischen Abenteuer zu verewigen, sind kläglich gescheitert. Der entscheidende Anreiz kam erst vor zwei Jahren, während ich die Game of Thrones-Reihe bereits zum zweiten Mal verschlang. Ab dem zweiten Buch mehrten sich jene Gedanken: Das hätte ich anders geschrieben. Wie genial wäre es, hätten die Figuren stattdessen … Erkennst du dich wieder? Wenn ja, schlummert dieses Hobby vielleicht auch in dir. Ich jedenfalls wusste von da an: Ich muss meine eigenen Geschichten schreiben!

Worüber schreibe ich?

Ich liebe Fantasy und ich liebe Psychologie. Wie ich das am besten kombiniere? Ganz einfach: Ich schürfe tief in der Psyche meiner Figuren, bis es wehtut und noch ein wenig mehr. Nichts ist langweiliger als oberflächliche Figuren, die beliebig austauschbar sind! Nein, meine Charaktere müssen komplex sein, einzigartig in ihrem Inneren. Man könnte auch sagen: realistisch. So kam es dann auch, dass ich Salya (Hauptfigur in Der Schatten in mir) mit einer Borderline-Störung versehen habe, “obwohl“ sie in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt lebt. Sie selbst mag es mir übel nehmen, mir jedoch hat es viel Freude bereitet, sie zu erschaffen, und meinen Lesern bleibt sie hoffentlich lange in Erinnerung.